Hedis Modell: jeder startet bei 0, die Selbsteinschätzung bestimmt nur, wie schnell es danach hochgeht. Die Frage ist, wie man das zeigt, ohne dass sich der Nutzer gewertet fühlt.
Der Kern: Eine 0 auf einer Könnensskala ist ein Urteil. Eine 0 auf einem Zähler ist ein Anfang. Dieselbe Ziffer, gegensätzliche Bedeutung — entschieden wird das allein durch die Fläche darunter.
Der Ring zeigt fünf leere Felder statt einer Zahl. Umgeht das Problem — aber die 0 steht trotzdem da, nur eben auf einem Zähler.
Die Einschätzung zählt als erster Schritt. Es gibt nirgends eine 0, also kann die Frage gar nicht erst entstehen — und die 30 Sekunden Einschätzung haben sichtbar etwas gebracht.
Nimmt dem Ring die Bühne — dort steht sonst das Level, und jede Zahl darin wird als Level gelesen. Sechs Punkte auf einer Linie, der erste abgehakt, ganz ohne Bruchzahl.
Mein Rat: B. Es ist die einzige der drei, die das Problem nicht darstellt,
sondern auflöst — bei B gibt es keinen Zustand, in dem irgendwo eine Null steht.
C ist am ehrlichsten beschriftet, kostet aber die Ringform, die auf der Startseite sonst überall
Level bedeutet. A ist die schwächste: sie zeigt dieselbe 0, nur woanders.
Offen bleibt eine Zahl: „zählen am stärksten" steht dort bewusst ohne Faktor, weil ich
Hedis echte Rechnung nicht kenne. Sobald sie feststeht (×2, ×3?), gehört sie in die Zeile —
konkret schlägt vage.